Hue - World Heritage
Grandiose Kultur in der alten Hauptstadt von Vietnam
Das Wahrzeichen der Kaiserstadt Huế ist die Pagode der himmlischen Frau. Die Stadt war von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams, darüber hinaus ist sie Sitz des Erzbistums Huế. Vietnam ohne einen Besuch in Hue, würde den Reisenden mit einem Wissensloch in sein Heimatland zurückkehren lassen. Das vielseitige Vietnam kennt der Besucher erst richtig, wenn er auf seiner Reise den reich an kulturellen Schätzen wichtigen Ort Hue aus der Kaiserzeit Vietnams gesehen hat.
Die Zitadelle mit der Verbotenen Stadt, die nach dem Vorbild in Peking entstand, wurde 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Sie ist während der Tet-Offensive 1968 sehr stark beschädigt worden, aber bis dato ein schöner Ort, der es wert ist, besucht zu werden.
Huế war eines der Zentren buddhistischen Mönchtums im vom Buddhismus geprägten Südvietnam und Sitz eines katholischen Erzbistums. Als Südvietnams katholischer Diktator Ngô Đình Diệm das Hissen der bunten buddhistischen Fahnen bei den traditionellen Umzügen am 8. Mai 1963 zu Buddhas Geburtstag provozierend auf die rot-gelb gestreifte Nationalflagge begrenzen wollte, kam es in Huế zu Protesten, die mit Toten endeten. Und auch während dem Vietnam Krieg hinterliessen die Schlachten schmerzliche Erinnerungen. Heute bietet sich Hue wieder als friedliebende historische Stadt insbesondere für Besichtigungen des reichen kulturellen Erbes an. Neben Palästen sind vor allem der Park Công Viên Thương Bạc am Ufer des Parfüm-Flusses sehenswert mit seinen der Tempeln und Pagoden sowie lieblichen kleinen Gärten.
Sehenswürdigkeiten in Hue:
Zitadelle und verbotene Stadt
Thiên Mụ- oder Linh Mụ-Pagode
Kaisergräber
Kathedrale Notre Dame
Huế-Museum, Provinzmuseum, Hồ-Chí-Minh-Museum
Entmilitarisierte Zone (DMZ) - 60 km nördlich von Hué
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